Wo in Stuttgart überhaupt gebaut und gehandelt wird
Beim Bauland beantwortet der Grundstücksmarktbericht die Frage für jede Gemarkung. Die 87 Bauplätze des Jahres 2025 verteilen sich sehr ungleich: 16 in Stammheim, zwölf in Vaihingen, neun in Möhringen, sieben in Sillenbuch, sechs in Zuffenhausen, fünf in Ost und fünf in Weilimdorf.
Am anderen Ende: In West, Birkach, Münster, Wangen und Mühlhausen wurde kein einziger Bauplatz im Wohn- oder Mischgebiet verkauft. Wer dort bauen will, kauft ein Grundstück, auf dem schon etwas steht, und das ist eine ganz andere Rechnung.
Bei bebauten Grundstücken nennt der Bericht keine Mengen je Bezirk, aber je Gebäudeart für die ganze Stadt. Die Zahlen oben zeigen, wie klein der Markt für Selbstnutzer ist: 241 Einfamilienhäuser in einer Stadt mit über 600.000 Einwohnern.
Was ein Haus und was ein Grundstück kostet
Für Häuser nennt der Bericht keinen Durchschnittspreis, sondern Preisspiegel nach Baujahr und Ausstattung. Für Häuser nennt der Bericht keinen Durchschnittspreis, sondern Preisspiegel nach Baujahr und Ausstattung. Was er stattdessen sagt: 2025 wechselten 241 Einfamilienhäuser mit einem Geldumsatz von 234,7 Millionen Euro den Besitzer, dazu 130 Reihenhäuser (73,7 Millionen), 81 Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung (78,6 Millionen), 125 Zweifamilienhäuser (92,1 Millionen), 133 Dreifamilienhäuser (98,1 Millionen) und 182 Mehrfamilienhäuser (264,4 Millionen).
Für Baugrundstücke des individuellen Wohnungsbaus gibt es dagegen klare Spannen aus tatsächlich gezahlten Preisen: Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke in guter Wohnlage zwischen 650 und 2.820 Euro je Quadratmeter, je nach Grundstücksgröße, in mittlerer Lage zwischen 890 und 1.830 Euro. Reiheneigenheimgrundstücke lagen in guter Lage bei 1.100 bis 1.930 Euro.
Dazu kommt, dass die Bodenrichtwerte im Wohnungsbau zum aktuellen Stichtag mit minus 5 Prozent fortgeschrieben wurden. Für Käufer ist das eine gute Nachricht, für Verkäufer eine, die sie kennen sollten.
Was Sie beim Hauskauf prüfen sollten
Bei einem Bestandshaus entscheiden vier Fragen über die Summe, die Sie nach dem Kauf noch ausgeben.
- Energetischer Zustand: Energieausweis lesen, nicht überblättern. Baujahr, Dämmung, Fenster und Heizungsalter bestimmen, was in den nächsten zehn Jahren ansteht.
- Baurechtliche Lage: Was erlaubt der Bebauungsplan an Anbau, Aufstockung oder Teilung? Das kann den Wert erheblich verändern.
- Hanglage: In einer Stadt mit 200 Metern Höhenunterschied ein eigenes Kapitel. Zuwegung, Hangsicherung, Entwässerung und Stellplatznachweis gehören geprüft, bevor man bietet.
- Denkmalschutz: In der Weißenhofsiedlung in Nord, in den Weinorten Obertürkheim und Untertürkheim und bei gründerzeitlichen Fassaden betrifft er mehr Gebäude, als die meisten erwarten.
Kaufnebenkosten, Beispiel 400.000 €: Grunderwerbsteuer 5,0 % in Baden-Württemberg, also 20.000 €, dazu Notar und Grundbuch mit rund 2 %, etwa 8.000 €. Die Maklerprovision steht im jeweiligen Exposé.
Wie Sie von neuen Angeboten erfahren
Ein Teil unserer Objekte wird vermittelt, bevor er in einem Portal steht. Neue Angebote gehen zuerst an unser Rundschreiben mit 25.000 Adressen und an vorgemerkte Interessenten. Wer einen Suchauftrag hinterlegt, bekommt sie in dieser ersten Runde.
In einem Markt mit 241 verkauften Einfamilienhäusern im Jahr auf 23 Stadtbezirke ist das kein Detail: In vielen Lagen kommen nur eine Handvoll Objekte im Jahr auf den Markt, und sie sind oft vergeben, bevor eine Anzeige erscheint.
So läuft es ab
- Stadtbezirk wählenWo gibt es überhaupt Häuser und Bauplätze? Die Zahlen auf den Bezirksseiten sagen es.
- Suchauftrag hinterlegenDamit Sie neue Objekte in der ersten Runde sehen und nicht im Portal.
- Besichtigen und prüfenEnergieausweis, Bebauungsplan, Grundbuch, Hanglage, Bodenrichtwert.
- KaufenNotartermin, Kaufnebenkosten, Eintragung. Wir begleiten bis zur Schlüsselübergabe.