Was die Zahlen für Ihren Verkauf bedeuten
Mehr Verkäufe bei leicht gestiegenem Geldumsatz heißt: Käufer sind wieder da, aber sie zahlen nicht mehr jeden Preis. Beim Wohnungseigentum ist die Lage am besten, dort stiegen Zahl und Umsatz gleichermaßen. Bei den bebauten Grundstücken stieg die Zahl der Verkäufe um 11,8 Prozent, der Geldumsatz ging dagegen leicht zurück: Es wurde also mehr verkauft, aber im Schnitt günstiger.
Für Verkäufer folgt daraus eine einfache Regel: Der Startpreis entscheidet. In einem Markt, in dem Käufer vergleichen können, verbrennt ein zu hoher Startpreis genau die zwei bis drei Wochen, in denen alle vorgemerkten Interessenten das Objekt zum ersten Mal sehen. Die zweite Runde mit reduziertem Preis bringt im Schnitt weniger ein als eine richtige erste.
Zum aktuellen Stichtag hat der Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte im ein- bis zweigeschossigen Wohnungsbau sowie im Geschosswohnungsbau und bei verdichteter Bebauung mit minus 5 Prozent fortgeschrieben. Im gewerblichen Bereich blieben sie je nach Nutzungsart unverändert oder wurden ebenfalls nach unten fortgeschrieben. Eine Senkung der Bodenrichtwerte ist eine Nachricht, die Eigentümer kennen sollten, und sie steht auf keiner Maklerseite.
Der Ablauf
Welche Unterlagen Sie brauchen
Vollständige Unterlagen sind der kürzeste Weg zu einer Finanzierungszusage des Käufers. Was fehlt, besorgen wir.
- Grundbuchauszug (aktuell, nicht älter als drei Monate) und Flurkarte.
- Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Baubeschreibung und Nachweise über Umbauten.
- Energieausweis nach § 87 GModG. Er muss spätestens zur Besichtigung vorliegen, und die Pflichtangaben gehören in jede Anzeige.
- Bei Eigentumswohnungen: Teilungserklärung, Aufteilungsplan, Wirtschaftsplan, die letzten drei Jahresabrechnungen, Höhe der Instandhaltungsrücklage und die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen.
- Bei vermieteten Objekten: Mietverträge, Mietenaufstellung und Nebenkostenabrechnungen.
Woher die Käufer kommen
Stuttgart ist das Zentrum einer Metropolregion mit rund 5,5 Millionen Einwohnern. In der Stadt arbeiten rund 443.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, davon rund 276.580 Pendler; die Arbeitslosenquote lag im April 2026 bei 7,2 Prozent in der Stadt und zwischen 4,5 und 5,7 Prozent in der Region. Käufer kommen deshalb nicht nur aus der Stadt, sondern aus einem weiten Umkreis. Ein Angebot, das nur örtlich sichtbar ist, erreicht sie nicht.
Ein Teil unserer Objekte wird vermittelt, bevor er in einem Portal steht. Neue Angebote gehen zuerst an unser Rundschreiben mit 25.000 Adressen aus dem eigenen Kundenstamm und an vorgemerkte Interessenten. Erst danach folgen die Portale.
Was wir nicht machen
Wir beraten nicht zur Finanzierung und vergleichen keine Darlehen: Unsere Erlaubnis nach § 34c Abs. 1 Nr. 1 GewO deckt das nicht ab, dafür braucht es eine nach § 34i GewO. Wir erstellen auch keine Gutachten für das Finanzamt oder für ein Gericht; dafür ist eine andere Zertifizierung nötig als die DEKRA-Zertifizierung D1+.
Und wir behaupten nicht, ein Büro in Stuttgart zu haben. iMMo75 sitzt in Ötisheim im Enzkreis. Was wir mitbringen, ist eine begründete Bewertung, ein über zwanzig Jahre gewachsener Kundenstamm und die Bereitschaft, die Strecke zu fahren.
Ob Einzimmerwohnung oder Kapitalanlage für zwei Millionen Euro: Jede Immobilie bekommt bei uns den vollen Einsatz. Denn in vielen Häusern und Wohnungen steckt die Arbeit eines ganzen Lebens. Wer uns seinen Lebenstraum anvertraut, verdient unser Bestes.
Jens StumppInhaber von iMMo75, Immobilienmakler seit 2002